Sie sehen, wie viel von einem konkret angebotenen Speicher in Ihrem System ankommt und welcher Teil der Kapazität ungenutzt bliebe.
01Kapazität aus dem Angebot statt geschätzter Ladeenergie eintragen
02Netzbezug mit und ohne Speicher nebeneinander sehen
03Erkennen, ob der angebotene Speicher zu groß ist
SO WIRD GERECHNET
Solarüberschuss, nutzbare Kapazität, Wirkungsgrad und späterer Verbrauch begrenzen gemeinsam die jährlich verschiebbare Strommenge.
SO LESEN SIE DAS ERGEBNIS
Eine hohe Kapazität ist nur dann nützlich, wenn sie regelmäßig geladen und später entladen wird. Das Modell ersetzt kein zeitlich aufgelöstes Lastprofil.
RECHENBEISPIEL MIT OFFENEN ANNAHMEN
So entsteht das Ergebnis
Diese frei gewählten Beispielwerte sind unabhängig von Ihren Eingaben. Sie werden mit demselben Rechenmodell wie der Rechner ausgewertet.
Beispielannahmen
Jahresstromverbrauch: 4.000 kWh
Erwarteter Solarertrag im Jahr: 5.500 kWh
Anteil des Verbrauchs außerhalb der Sonnenstunden: 55 %
Grenzen des Beispiels: Obere Modellgrenze: Unterstellt wird eine mittlere tägliche Nutzung; saisonale Engpässe fehlen. 886 kWh modellierter Netzbezug sind keine Prognose. Kaufpreis, Standby-Verbrauch, Alterung und Montage sind nicht enthalten.
DIE PASSENDE BERECHNUNG WÄHLEN
Anlagengröße, Speichergröße und Wirtschaftlichkeit unterscheiden
Diese vier Fragen brauchen unterschiedliche Eingaben. Wählen Sie den Rechner für Ihren nächsten Entscheidungsschritt.
Welche Leistung passt auf das Dach?
Dachfläche, Ausrichtung und Neigung ergeben eine Größenordnung mit PVGIS-Referenzwerten für die Mitte Deutschlands. Keine Standortprognose.
Der Verbrauch wird über den angegebenen Anteil in einen Bedarf innerhalb und außerhalb der Sonnenstunden geteilt. Direkt genutzt wird der kleinere Wert aus Jahresertrag und Bedarf innerhalb der Sonnenstunden; der Rest ist Überschuss. Für einen mittleren Tag wird geladen, was der kleinere Wert aus Speicherkapazität und Tagesüberschuss ist. Entladen wird davon der Anteil Wirkungsgrad, höchstens jedoch der Tagesbedarf außerhalb der Sonnenstunden. Der Jahresnutzen ergibt sich aus vermiedenem Netzbezug abzüglich der Einspeisevergütung, die für die geladene Menge entgeht. Systemwirkungsgrad eines Heimspeichers: 89,3 bis 97 % nach HTW Berlin, Stromspeicher-Inspektion 2026 (März 2026, 12 Speichersysteme von 10 Herstellern, Systemwirkungsgrad der 10-kW-Klasse).
TooSolv Studio · Methodikstand: 06.09.2026Grenzen der Berechnung
Die Rechnung mittelt über das Jahr und rechnet mit einem Lade- und Entladevorgang je Tag. Weil ein Speicher an vielen Tagen gar nicht voll wird, im Sommer dagegen mehr Überschuss anfällt als im Mittel, überschätzt eine Mittelwertrechnung den Nutzen tendenziell. Das Ergebnis ist deshalb als obere Kante zu lesen und nicht als Prognose. Im Winter bleibt ein Speicher häufig leer. Bereitschaftsverbrauch, Alterung, Entladetiefe und Abregelung sind nicht enthalten, ebenso wenig Kaufpreis, Montage und Förderung. Eine Autarkiequote wird bewusst nicht ausgewiesen: Sie ließe sich aus dieser Jahresbetrachtung nicht seriös ableiten.
01Wie unterscheidet sich das vom Stromspeicher-Rechner?+
Der Stromspeicher-Rechner setzt voraus, dass Sie wissen, wie viel Solarstrom jährlich in den Speicher geht. Diese Zahl kennt kaum jemand. Hier wird sie aus Verbrauch, Ertrag und Ihrem Abendbedarf abgeleitet, und Sie geben stattdessen die Kapazität aus Ihrem Angebot ein.
02Warum ist die Ausnutzung der Kapazität wichtig?+
Sie zeigt, welcher Teil des Speichers an einem mittleren Tag überhaupt gefüllt wird. Liegt der Wert niedrig, ist der Speicher für Ihr System zu groß, und der ungenutzte Teil kostet trotzdem Geld.
03Warum wird die entgangene Einspeisevergütung abgezogen?+
Weil jede Kilowattstunde, die Sie speichern, nicht eingespeist und damit nicht vergütet wird. Der wirtschaftliche Vorteil des Speichers ist die Differenz zwischen Strompreis und Einspeisevergütung, nicht der volle Strompreis.
04Ist das eine Wirtschaftlichkeitsrechnung?+
Nur zur Hälfte. Sie erhalten den jährlichen Nutzen, aber ohne Kaufpreis. Sobald Sie den Preis kennen, prüfen Sie die Amortisation mit dem Stromspeicher-Rechner.